Mietwagen-Gutachten in Hildesheim
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Mietwagengutachten? Wozu?
Der Geschädigte nach einem Verkehrsunfall in Hildesheim oder der näheren Umgebung ist häufig auf einen Mietwagen angewiesen, während das eigene Fahrzeug repariert werden muss. Die Kosten für den Mietwagen können dann regelmäßig gegen den Verursacher des Unfalls bzw. seine Versicherung geltend gemacht werden. Allerdings ist die Wahl des passenden Tarifs für die Anmietung eines vergleichbaren Ersatzfahrzeugs keine leichte Aufgabe. Denn der Geschädigte ist nicht frei in seiner Wahl: Erforderlich sind Mietwagenkosten, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Geschädigten für zweckmäßig und notwendig halten darf. Nach dem aus dem Grundsatz der Erforderlichkeit hergeleitetem Wirtschaftlichkeitsgebot kann der Geschädigte von mehreren auf dem örtlichen relevantem Marktangebot vergleichbarer Ersatzfahrzeuge grundsätzlich nur den günstigsten Mietpreis als objektiv erforderlich ersetzt verlangen.
- Den Normaltarif kann der Tatrichter in Ausübung seines Ermessens nach § 287 Abs. 1 ZPO schätzen. Nach ständiger Rechtsprechung des BGH können in geeigneten Fällen Listen oder Tabellen bei der Schadensschätzung Verwendung finden.
Zwei divergierende Listen
Das Problem: Mit der Schwacke-Liste sowie dem Fraunhofer-Mietspiegel gibt es zwei Listen, die ganz unterschiedlich erhoben werden und häufig zu stark abweichenden Preisen und damit deutlich divergierenden Schadenersatzansprüchen kommen. Welche Liste also als Bezugspunkt nehmen? Schließlich haben beide Listen sowohl Vor- als auch Nachteile.
Die allgemeinen Berufungskammern des Landgerichts Frankfurt haben ihre Rechtsprechung angepasst und in einer Reihe von Urteilen übereinstimmend entschieden, dass das arithmetische Mittel aus den ermittelten Preisen der Schwacke-Liste und denjenigen der Fraunhofer-Gesellschaft als Schätzgrundlage herangezogen wird.
Das arithmetische Mittel
Der Königsweg zur Berechnung
Der Fraunhofer-Mietspiegel kann nach Einschätzung des Landgerichts Frankfurt nicht als unangefochten gelten. Das Institut ermittelt seine Preislisten, indem es Internet-Angebote einholt und Preise anonym telefonisch abfragt. Dies ist aufgrund der wachsenden Bedeutung des Internets für Preisvergleiche und zur tatsächlichen Buchung von Dienstleistungen untauglich. Da das Internet als Medium des Preisvergleichs größte Bedeutung habe, beeinflusse es auch die Preisbildung als solche. Eine Anmietung zu Preisen, die über den im Internet angebotenen liegen, dürfte praktisch erheblich erschwert sein. Aus Sicht des Landgerichts kann aber auch der Fraunhofer-Mietspiegel nicht komplett überzeugen.
Aufgrund ihrer genaueren Erhebungen bietet die Schwacke-Liste einen großen Vorteil in puncto Geografie. Während die Fraunhofer-Liste nur nach zweistelligen Postleitzahlen Daten erhebt, basieren die Schwacke-Erhebungen auf einer differenzierteren Abfrage nach dreistelligen Postleitzahlengebieten. Damit wird dem Umstand besser Rechnung getragen, dass sich ein Geschädigter grundsätzlich nur auf den regional zugänglichen Markt verweisen lassen muss.
Die Schwacke-Liste hat außerdem den Vorteil, dass bei ihr Zuschläge berücksichtigt werden, die bei der Anmietung in der Praxis tatsächlich verwendet werden.

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FAQ zum Thema Mietwagengutachten
Nach einem Unfall ist guter Rat teuer. Um die Mobilität zu erhalten, benötigen viele Geschädigte einen Mietwagen. Die Antworten auf die drängendsten Fragen finden Sie hier.
Grundsätzlich ja. Wenn Sie keine Schuld an dem Unfallhergang trifft, dann gehören die Mietwagenkosten zu den Kosten, die von der Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners bezahlt werden müssen. Allerdings müssen nicht alle Mietwagentarife von der Versicherung akzeptiert werden. Es gilt, dass die Mietwagenkosten der Situation des Geschädigten angemessen und wirtschaftlich sinnvoll sein müssen.
Das ist immer eine Einzelfallentscheidung. Es hängt davon ab, ob Sie täglich auf den Mietwagen sind, wo Sie wohnen welche Strecken Sie beispielsweise beruflich damit zurücklegen müssen, ob Sie aus familiären Gründen auf ein größeres Auto angewiesen sind, u.v.m.
Grundsätzlich werden Mittelwerte aus der Schwacke-Liste und dem Fraunhofer-Mietspiegel gebildet, um den passenden Tarif zu ermitteln. Es muss sich bei einem örtlichen Marktangebot vergleichbarer Ersatzfahrzeuge jeweils um den günstigsten Tarif handeln.
